Waldbrände in Australien – wie können wir helfen?

Feuer in Australien by skeete via Pixabay

Die Flammen breiten sich in rasendem Tempo aus. Tiere rennen um ihr Leben und die Bewohner Australiens versuchen verzweifelt Spenden für ihre Feuerwehr zu sammeln. Noch ist das neue Jahr 2020 nicht alt und schon werden unsere Nachrichten von schrecklichen Neuigkeiten überschwemmt. Die Waldbrände in Australien zerstören nicht nur die Umwelt, sondern erzeugen sogar eigene Stürme, die verheerende Folgen für den Kontinent mit sich bringen.

Im warmen, trockenen Sommer Australiens ist es nicht ungewöhnlich, dass es in einigen Gebieten brennt. Doch die lang anhaltende Trockenheit ist ein gefundenes Fressen für die Flammen und sie breiten sich rasend schnell aus. Noch dazu kommt der heftige Wind, der die Flammen weiterträgt. Doch in diesem Artikel möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, was wir tun können, um Australien zu helfen.

Die Welt leidet mit Australien

Seit Oktober sind bisher fünf Millionen Hektar abgebrannt und die australische Feuerwehr kann kaum etwas gegen die immer weiter wachsende Feuerwand ausrichten. Die Waldbrände in Australien zerstören alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung ist 2019 das mit Abstand trockenste Jahr in Australien gewesen und somit der Hauptgrund, warum die Brände schon 2 Monate früher als gewohnt begonnen haben.

Die weltweite Solidarität mit Australien ist groß. Prominente aus der ganzen Welt spenden Millionen Beträge sowie P!nk und Nicole Kidman die jeweils eine halbe Million Dollar spendeten. Die australische Schauspielerin und Comedienne Celeste Barber rief zu einer großen Spendenaktion auf. So sammelte sie mittlerweile umgerechnet 28 Millionen Euro für die australische Feuerwehr.

Was tut die Regierung?

Scott Morrison, der Premierminister von Australien, kündigte an, in den nächsten 2 Jahren mindestens 1,2 Milliarden Euro beim Kampf gegen die Waldbrände in Australien zur Verfügung zu stellen. Das Geld soll Farmern, Familien und Kleinunternehmen helfen, die bei den Bränden viel verloren haben.

Morrison betont, dass dieses Geld nur eine Anfangsinvestition sei und aufgestockt werden könnte. Er stand für seine anfängliche Haltung stark in der Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, die Flammen und ihre Auswirkungen herunter zu spielen und sich als Landesoberhaupt unangemessen zu verhalten. Dies möchte Morrison mit der zur Verfügung gestellten Summe wieder gut machen.

Spenden für Australien

Die bewegenden Bilder aus Australien, die zur Zeit viral durch die Welt gehen, sind emotional und schockierend. Man will helfen, ist aber so weit weg und hilflos im Angesicht der Waldbrände. Doch wer wirklich was für die australische Feuerwehr tun möchte, der kann spenden. Denn hier hilft wirklich jeder Cent.

Das Rote Kreuz

Eine der Spendenaktionen leitet das Rote Kreuz und ist alleine in New South Wales in etwa 87 Evakuierungszentren aktiv. Das speziell ausgebildete Personal bietet psychologische Unterstützung an und versorgt die Betroffenen mit Wasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Noch dazu versucht das Rote Kreuz den Kontakt zwischen den Menschen und ihren Angehörigen herzustellen. Menschen, die ihr Zuhause in den Flammen verloren haben, zahlt das australische Rote Kreuz einen Sofortbetrag von 5000 Dollar, um ihnen wieder auf die Füße zu helfen.

Hier könnt ihr das Rote Kreuz unterstützen

Hilfe für die Tiere

Bereits jetzt sind schon mehrere Millionen Hektar Land verwüstet und auch viele Tiere mussten bei dem Kampf mit den Flammen ihr Leben lassen. Am meisten getroffen hat es die Koala-Population in New South Wales. WWF möchte den Tieren und vor allem den Koalas mit dem Geld was sie sammeln helfen und sucht dafür Spender, um die Lebensräume weitestgehend zu schützen und so gut es geht wieder aufzubauen.

Spenden könnt ihr hier

Koala by Angelo Giordano via Pixabay
Die Koalas brauchen unsere Hilfe, da ihr Lebensraum Stück für Stück zerstört wird. /Image by Angelo Giordano via Pixabay

Hier findet ihr noch eine Websites bei denen eure Spenden ebenfalls sehr willkommen sind:

Image by skeete via Pixabay

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