Micro-Trips: Der Reisetrend für Kurzentschlossene

Sosehr das Bereisen fremder Länder auch Spaß macht, es ist auch mit viel Arbeit verbunden. Zumeist muss man sich Urlaub nehmen, um eine Reise zu tätigen, Geld sparen, Packlisten erstellen, hunderte Angebote vergleichen und so weiter. Hat man besonders Pech, kann es selbst nach ausführlicher Vorbereitung noch zu unerwünschten Überraschungen vor Ort kommen. Und im Zweifelsfall sitzt man dann zwei Wochen in einem vermeintlichen Luxushotel, das gar nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Wenn euch das schon einmal passiert ist, oder ihr genug von großen, aufwändigen Reisen habt, dann könnte der Travel-Trend der Micro-Trips genau das Richtige für euch sein.

Micro-Trips nach überall

Sie sind kurz, günstig und lassen sich in jedes Wochenende quetschen: Micro-Trips erobern die Reiseszene und das nicht nur hierzulande. Gerade in den USA ist der Trend der Mini-Reisen in letzter Zeit immer beliebter geworden. Denn nicht jeder hat das Geld oder die Zeit, längere Urlaube zu tätigen. Dank der guten Fluganbindung und der allgemeinen Vernetzung der Welt, ist das aber auch gar nicht mehr nötig. Freitagabend nach Dubai fliegen und Sonntagabend wieder nach Hause kommen: Das ist inzwischen kein Problem mehr.

Was ihr für den perfekten Mirco-Trip braucht

Das Internet. Das ist euer Freund, wenn es darum geht, Wochenendausflüge in die ganze Welt zu planen. Dabei bietet es sich an, dass ihr euch im Vorhinein Flüge sucht, die am besten über Nacht gehen. So könnt ihr direkt nach der Arbeit am Freitag ins Flugzeug einsteigen und schlafen, während ihr Richtung Traumziel fliegt. Ähnliches gilt für den Rückflug. Sucht euch am besten einen Flug, der Sonntagabends geht, um euren Micro-Trip voll auszukosten.

Danach geht es ans Eingemachte. Wo werdet ihr übernachten und was werdet ihr in eurem Mini-Urlaub machen? Diese Dinge solltet ihr schon vorher geklärt haben. Bei Micro-Trips ist die Planung alles!

Ähnlich wie beim Green Traveling bietet es sich auch bei Mini-Reisen an, über Airbnb oder andere Sharing-Plattformen die Unterkunft zu buchen. Wenn ihr wirklich nur ein Wochenende unterwegs seid, braucht ihr meistens nur eine Unterkunft für eine Nacht. Auch bei den hiesigen Attraktionen solltet ihr euch im Vorfeld informieren, was ihr machen könnt. Sucht euch spannende Restaurants, Museen und Attraktionen heraus und plant eure Tage genaustens, damit ihr auch alle wichtigen Destinations mitnehmt. Wenn ihr dann am Montag im Büro aufkreuzt, habt ihr in jedem Fall eine spannende Geschichte zu erzählen!

Micro-Trips eigenen sich also nicht nur für den kleinen Geldbeutel, sondern sie erlauben es euch auch, in einem Jahr mehrere tolle Orte zu besuchen und noch mehr verschiedene Eindrücke zu sammeln. Für diese Kurztrips bieten sich natürlich Städtereisen an. Allerdings könnt ihr euch auch ins Auto setzen und direkt bei euch in der Umgebung nach Sehenswürdigkeiten und Attraktionen Ausschau halten, die ihr noch nie gesehen bzw. erlebt habt. Eurer Fantasie sind bei der Planung der Micro-Trips wirklich keine Grenzen gesetzt. Von Städtetrips in die ganze Welt, bis hin zu einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet liegt es an euch, eure langweiligen Wochenenden in diesem Jahr in spannende Micro-Trips zu verwandeln.


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