Die 5 besten Reiseziele für Archäologie-Begeisterte

Machu Picchu

Ich packe meinen Koffer und nehme mit – einen Kompass, einen Fedora, eine Peitsche und das Abenteuer geht los! Es gibt viele atemberaubende Reiseziele auf der Welt, welche mysteriöse Bauten, alte Denkmäler und vergessene Tempel beherbergen. Wenn ihr also euren inneren Abenteurer herauslassen wollt oder wenn ihr Archäologie-Begeisterte seid, solltet ihr euch folgende Reiseziele nicht entgehen lassen.

Machu Picchu

Im 15. Jahrhundert errichteten die Inka zwischen den Berggipfeln der peruanischen Anden, in 2.430 Metern Höhe, auf einem Bergrücken die Stadt Machu Picchu. Diese soll in ihrer Blütezeit bis zu 1.000 Menschen beherbergt haben. Machu Picchu liegt auf dem Rücken des gleichnamigen Berges und wird durch die anliegenden Berggipfel imposant zur Schau gestellt. Durch die Restaurierung mancher Anlagenteile kann man sich ein gutes Bild von der Kultur der Inka machen. Außerdem sieht man noch heute, wie die Inka zu ihrer Zeit Terrassenfeldbau betrieben haben. Inmitten der peruanischen Natur kann man den fantastischen Ausblick genießen und seiner Vorstellung über das Leben der Inka freien Lauf lassen.

Das Plateau kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Es besteht eine Bahnverbindung zum nächstgelegenen Dorf. Von dort fährt man den Berg mit dem Bus hinauf. Bergsteiger und Wanderer bevorzugen jedoch den mehrtägigen Marsch auf dem Inka-Pfad. Auf der Wanderung erhält man einen Einblick in die Zeit der Inka und belohnt sich am Ende mit dem Ausblick vom Machu Picchu. Ein großes Ziel auf der Reiseliste für Archäologie-Begeisterte.

Chichén Itzá

Die Ruinenstadt Chichén Itzá befindet sich auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Umgeben von Palmen strecken sich die gut erhaltenen Bauten der Maya empor. Vom 8. bis zum 11. Jahrhundert hatte die Stadt überregionale Bedeutung und die verschiedenen Baustile der Gebäude weisen darauf hin, dass es verschiedene Völker gab, die einst dort ansässig waren. Die Pyramide des Kukulcán ist wohl das berühmteste Bauwerk der mexikanischen Ruinenstadt. Im Jahr 1988 wurde Chichén Itzá von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und verzeichnet im Jahr über eine Million Besucher.

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Mexiko-Stadt

Der Chichén Itzá Besuch lässt sich perfekt mit einer Erkundung der mexikanischen Hauptstadt verbinden. Diese ist schließlich auf den Ruinen früherer aztekischer Tempel erbaut. Weil Bauarbeiter immer wieder auf Tempel stoßen, steigt die Anzahl der Ausgrabungsstätten weiter an. Deswegen lohnt es sich, die mexikanische Hauptstadt zu besuchen. Nicht weit von Mexiko-Stadt entfernt befindet sich die aztekische Ruinenstadt Teotihuacán, die meistbesuchte Ausgrabungsstätte Mexikos. Dort können der ein oder andere Archäologie-Begeisterte unter euch, sich ein Bild von der damaligen Größe des aztekischen Reiches machen. Mitten durch die Ruinenstadt verläuft die Straße der Toten an deren einem Ende die Sonnen- und am anderen Ende die Mondpyramide liegt. Beide Pyramiden sind gewaltige Bauwerke und hinterlassen mächtig Eindruck bei Besuchern aus der ganzen Welt.

Petra

Die monumentalen Grabtempel der antiken Stadt Petra sind als das Versteck des Heiligen Grals im Film „Indiana Jones – Der letzte Kreuzzug“ bekannt. In der Antike war Petra die Hauptstadt der Nabatäer, heute liegt sie im Staatsgebiet von Jordanien. Die verschiedenen Tempel wurden direkt aus dem Fels gemeißelt und sind noch bis heute gut erhalten. Das Mausoleum Khazne al-Firaun ist sehr beeindruckend, doch ist dieses nicht das einzige Denkmal, welches Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Außerdem gibt es ein römisches Theater zu bestaunen, welches 5.000 bis 10.000 Menschen fassen konnte. Zur Geschichte der Stadt ist wenig bekannt, das Meiste lässt sich aus biblischen, griechischen und römischen Texten erschließen. Die Geschichte Petras und der Nabatäer könnte in Zukunft aber neue Formen annehmen, schließlich wurden erst 20 Prozent der Ausgrabungsstätte freigelegt. Dennoch ist die Archäologie um die Zukunft des Bauwerks besorgt, da es auf der arabischen Halbinsel immer wieder militärische Konflikte gibt.

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Stonehenge

Stonehenge liegt im Westen Englands nahe zur walisischen Grenze. Das Monument wurde in der Jungsteinzeit errichtet. Bis heute ranken sich Mythen und Legenden um das megalithische Bauwerk. Stonehenge besteht aus einem ringförmigen Erdwall, in dessen Inneren sich zahlreiche, um den Mittelpunkt errichtete Megalithen befinden. Der Sinn der Anordnung der Steine ist in der Wissenschaft höchst umstritten, weil es mehrere unterschiedliche Theorien zum eigentlichen Sinn von Stonehenge gibt. Demnach gibt es Theorien in der Archäologie, die besagen, es handelt sich um eine Begräbnisstätte. Andere behaupten Stonehenge ist ein astronomisches Observatorium und nochmals andere sagen Stonehenge ist eine Kultstätte. Dadurch dauern die Nachforschungen bis heute an und eine Lösung des Rätsels ist nicht in Sicht. Für Archäologie-Begeisterte ein absolutes Muss.

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