Vom Olivenbaum-Paten zum Umweltschützer

Wenn man sich in den landschaftlichen Regionen Spaniens einmal genauer umsieht, entdeckt man neben der atemberaubenden Pflanzenvielfalt und den wunderschön bewachsenen Landschaften eben nicht nur ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch brachliegendes Land. Unser Ziel ist es diese brachliegenden Flächen wieder zu bestellen, damit können wir der Umwelt etwas Gutes tun und nebenbei entstehen auch neue Arbeitsplätze.

Um ebendiese Renaturierung zu gewährleisten, haben die Stiftunglife und die Kooperative Hinterland ein wunderbares Projekt ins Auge gefasst. Mit 2.000 Bäumen sollen die leeren Felder neu bepflanzt werden.

Bei der Stiftunglife handelt es sich um eine deutsche gemeinnützige Stiftung, die sich vor allem in Sachen Umwelt, Bildung, Gesellschaft und Gesundheit engagiert. Hierbei werden die Mittel der Stiftunglife zur einen Hälfte in Projekte innerhalb Deutschlands eingesetzt und zur anderen Hälfte in Projekte im Ausland. Das Besondere an dieser 1989 ins Leben gerufenen Stiftung ist, dass sie ausschließlich von ehrenamtlichen Teammitgliedern betrieben wird, wobei anfallende Reise- und Verwaltungskosten von den Teammitgliedern selbst getragen werden. Damit die Spender sehen, dass das Geld auch da ankommt, wo es ankommen soll, werden alle Geldeingänge und Ausgaben auf einem gläsernen Konto mit dementsprechenden Zahlungsbelegen und Projektbeschreibungen öffentlich zugänglich gemacht. Als nächstes Projekt steht die Renaturierung von brachliegenden Feldern an.

Hinterland engagiert sich hierbei mit einem Anteil von 1.000 Bio-zertifizierten Olivenbäumen.

Mit unserem Engagement können die landwirtschaftlichen Strukturen erhalten bleiben und Arbeitsplätze geschaffen werden. Und wer denkt, dass dieses Projekt nur in der Hand von Stiftunglife und Hinterland liegt, hat weit gefehlt, denn jeder kann mitmachen und sich an diesem tollen Projekt beteiligen!

Als Olivenbaum-Pate Teil von etwas ganz Großem werden

Die Kisten von Hinterland sind etwas ganz besonderes. Hier wisst ihr genau, wo das Produkt herkommt – von eurem Baum.

Um ein Teil dieses Projektes zu werden, gibt es Patenschaften für Olivenbäume – und diese bringt eine Reihe Vorteile mit sich. Paten erhalten nicht nur sechs Flaschen feinstes Olivenöl von handerlesenen Oliven des eigenen Baumes, sondern unterstützen zudem die Umwelt und sind somit Teil von etwas Großem. Das Olivenöl bekommen Paten in einer schicken Holzkiste, zusammen mit sechs Geschenkeanhängern und einem Dosierer, direkt vor die Haustür geliefert. Obendrauf gibt es ein Zertifikat, in der die Patenschaft noch einmal beteuert wird.

Paten können ihre Schützlinge darüber hinaus jederzeit besuchen und das nicht nur vor Ort. Neu ist jetzt vor allem der virtuelle Blick auf den Standort des Baumes. Auf der Onlinekarte auf Hinter-land.com kann der Pate anhand seiner Baumnummer seinen Baum anklicken und diesen auf der Karte einsehen. Interessierte erhalten hier auch einen Überblick über die vergebenen und noch freien Bäume. Jeder Patenbaum erhält seine eigene individuelle Nummer mit dazugehörigem Namensschild. Wer also einen Blick auf den Standort des Baumes erhaschen möchte, der kann dies ohne Probleme tun.

Karte von hinterland
Auf der Karte werden wahlweise die freien oder gleich alle Bäume angezeigt.

Ein Erntefest zum Kennenlernen

Ein Erntefest zum Kennenlernen
Beim Erntefest können Paten nicht nur ihren Baum besuchen, sondern auch andere Paten kennenlernen.

Eine Patenschaft verleiht dem Paten nicht nur das gute Gefühl etwas Wunderbares für die Umwelt und die Region beizutragen, sondern vielmehr auch ein Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich für eben genau dasselbe einsetzt. Um die Gemeinschaft auch noch einmal zu festigen, findet jedes Jahr im Dezember das Erntefest statt. Bei traditionellem spanischen Essen und leckeren Getränken lernen Paten dabei wiederum andere Paten kennen.

Das Erntefest steht allerdings für noch so viel mehr. Wer im gleichen Atemzug seinem Patenbaum einen Besuch abstatten möchte, der kann direkt mit anpacken und bei der Ernte helfen. So bekommen Paten noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf die traditionelle Handarbeit. Ganz nach dem Motto „Besuchen, ernten und erleben“ können sich die Olivenbaumpaten dem Ganzen einmal näher fühlen und einen Blick auf die Arbeit werfen, die dort tagtäglich auf den Feldern und Plantagen vonstattengeht. Somit baut sich ein ganz neues Verhältnis zur Natur und Landschaft auf und vor allem auf die Arbeit, die hinter dem Projekt steckt, auf.

Vom Paten zum Eigentümer

Hinterland plant neben der Patenschaft für die Olivenbäume, dass Olivenbäume in Zukunft auch gekauft werden können. Der Anspruch auf das feine Olivenöl bleibt selbstverständlich mit all seinen Vorzügen bestehen und auch all die anderen Privilegien der Patenschaft, wie etwa der Besuch des Erntefestes und der Olivenbäume bleiben erhalten.

Die Anlässe für den Kauf eines Olivenbaumes können hier ganz unterschiedlich sein. Bäume symbolisieren im Großen und Ganzen das Wachstum, daher eignet sich ein solcher Olivenbaum optimal als Geschenk beispielsweise zu einer Taufe, bei der das Kind mitwachsen kann oder einer Hochzeit, bei der die Liebe mit dem Baum wächst.

Bei einer Patenschaft geht es nicht nur um das bloße Ernten von Oliven, sondern vielmehr um das Gefühl Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, die für das Gleiche einsteht. Emotionen zu erleben, die im Bezug auf die Natur noch nie erlebt wurden und natürlich der Landschaft und Umwelt etwas Wunderbares wiederzugeben.


Images by Hinterland

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