7 hilfreiche Tipps zum Kofferpacken

Der Sommer naht und auch der wohlverdiente Urlaub rückt von Woche zu Woche näher. Doch bei aller Vorfreude kann einem das Gepäck diese Freude auf den Urlaub trüben – vor allem wenn man mit Flugzeug reist. Was müssen wir mitnehmen? Was darf Zuhause bleiben? Handgepäck oder Koffer? Wir geben euch einige Tipps, damit das Kofferpacken leichter fällt.

1. Die Wahl des richtigen Koffers

Schon die Wahl des Koffers kann einem Kopfzerbrechen bereiten. Macht euch am besten vorher schon Gedanken, was ihr mitnehmen wollt und ob der Koffer womöglich Stößen ausgesetzt wird. Hartschale ist deutlich unempfindlicher gegenüber Stößen und Wetterbedingungen, dafür oft schwerer und weniger flexibel zu packen. Macht euch außerdem schon vorher klar, ob ihr das Gepäckstück womöglich auch im Fußraum eines PKWs oder im Gepäckfach einer Bahn unterbringen müsst.

Möchtet ihr euren Koffer einfacher erkennen, bekennt ruhig etwas Farbe. Die meisten Koffer sind nämlich in schwarz oder anthrazit gehalten. Eine auffällige Farbe lässt euch euer Gepäck schneller finden. Bedenkt außerdem, dass ihr im Urlaub vielleicht auch etwas einkauft und plant daher etwas Platz dafür ein.

2. Weniger ist mehr beim Kofferpacken

Kleidung muss auch immer zusammenpassen. Beschränkt euch beim Kofferpacken lieber auf zwei bis drei Farben, sodass ihr die Kleidung viel besser kombinieren könnt. Schuhe und Accessoires haltet ihr am besten neutral, damit sie mit allen Outfits funktionieren. So könnt ihr euch einige Kleidungsstücke sparen und mit schlankerem Gepäck reisen. Bei der Abendkleidung könnt ihr natürlich auch vom Farbschema abweichen.

3. Über Kreuz packen

Wenn ihr als Paar oder Familie reist, bietet es sich an, über Kreuz zu packen, also das Gepäck einer Person jeweils auf zwei Koffer zu verteilen. Sollte ein Gepäckstück verloren gehen, hat somit trotzdem jeder ein bisschen Kleidung, ehe das verlorene Gepäck nachfolgt.

4. Rollen statt Falten

Wenn ihr eure Kleidung rollt anstatt zu falten, könnt ihr noch platzsparender packen und behaltet zudem eine bessere Übersicht. Faltet die Kleidung trotzdem vorher zu einer Größe zusammen, bei der ihr die Stücke gleichmäßig aufrollen könnt. Rollt ihr die Kleidung mit leichter Spannung, habt ihr nicht nur mehr Platz beim Kofferpacken, sondern auch weniger Falten, als wenn ihr die Kleidung zusammenlegt.

Bei Tüchern, Hosen oder Schals könnt ihr euch sogar eine Papierrolle nehmen und das Kleidungsstück drumwickeln, um sie knitterfrei zu behalten.

5. Erst die schweren Sachen

Beim Kofferpacken solltet ihr am besten mit den schweren Sachen wie Jeans und Schuhe anfangen. Lücken könnt ihr später noch mit Kleinkram füllen. Möchtet ihr ganz platzsparend sein, könnt ihr Socken und Unterhosen gerollt in den Schuhen verstauen.

6. Wichtige Medikamente und Wertsachen ins Handgepäck

Ganz wichtig: Wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte diese stets im Handgepäck führen. Sollte das Hauptgepäck eine unfreiwillige Extrarunde drehen, habt ihr die Medikamente bei euch und seid damit auf der sicheren Seite.

Ebenfalls ins Handgepäck gehören auch wichtige Papiere und Wertsachen. Sollte irgendwas passieren, solltet ihr euch immer ausweisen können. Da die Haftung für Beschädigung des Gepäcks nur beschränkt ist, solltet ihr außerdem auch eure wichtigsten elektronischen Geräte lieber ins Handgepäck packen. Außerdem bietet ein Laptop auch Beschäftigung für den Flug.

7. Flüssigkeiten im Handgepäck

Denkt unbedingt daran, dass im Flugzeug nur Behältnisse die bis zu 100 Milliliter fassen mit ins Handgepäck dürfen. Das betrifft Getränke, Cremes und auch kleine Dosen. Legt euch am besten ein Set von Reiseflaschen zu, damit ihr nicht plötzlich Teile eures Handgepäcks am Flughafen zurücklassen müsst.

Die Flüssigkeiten müssen außerdem gesondert in einen Handgepäckbeutel für Flüssigkeiten verstaut werden, der maximal einen Liter Fassungsvermögen hat.

Für Babynahrung, Medikamente und Duty-Free-Artikel gilt allerdings eine Ausnahme. Bei Medikamenten solltet ihr darauf achten, dass sie mit Name und Dosierungsangabe beschriftet sind. Außerdem wird eine Bescheinigung des Hausarztes, am besten in Englisch, empfohlen, um die Notwendigkeit gegebenenfalls nachzuweisen.

Bonustipp: Apps helfen auch beim Packen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die euch die Urlaubsvorbereitung vereinfachen. Wir haben euch bereits einige interessante Packlisten-Apps vorgestellt.


Image by Alexas_Fotos via pixabay

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